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Psychodrama als Methode psychotherapeutischer Krankenbehandlung

„Eine Einladung zu einer Begegnung“


Moreno, Begründer der Psychodramatherapie, wurde 1889 in Bukarest geboren und übersiedelte
1894 mit seiner Familie nach Wien. Er studierte Philosophie und Medizin an der Universität Wien.
In der Auseinandersetzung mit Kunst und sozialen Phänomenen wurde es ihm ein wichtiges Anliegen, eine therapeutische Methode sowohl für Individuen als auch Gruppen zu finden, in der auch der Körper in die Kommunikation miteinbezogen werden kann.
 

Seine Entwicklung des PSYCHDRAMAS, der SOZIOMETRIE und des SOZIODRAMAS verstand
er ursprünglich als Abgrenzung und gleichzeitig Weiterentwicklung psychoanalytischen Denkens
und Handelns. Er vertrat sinngemäß die Auffassung, dass es der dialogischen und gleichzeitig
sinnlichen Natur des Menschen mehr entspricht, seine Gefühlswelt, seine Phantasien und Wünsche
– anstatt sie, wie in der analytischen Kur, auf der Couch liegend und die Kommunikation darüber
auf Worte reduziert - diese Interaktion auch spielerisch auf einer (imaginären) Psychodramabühne
darstellen zu können.


Psychodramatiker sprechen in Analogie zu den unterschiedlichen sozialen Situationen, in denen wir
im Laufe unserer Geschichte unsere Individualität, unser SELBST formen bzw. dieses in
Auseinandersetzung mit dem Umfeld, der SOZIETÄT geformt wird, von den unterschiedlichen
Lebensbühnen eines Menschen, die im Laufe einer Psychotherapeutischen Behandlung auf einer
imaginären Psychodrama-Bühne dargestellt werden können.

Zur lebendigen Ausgestaltung einer solchen Problembehandlung haben PsychodramatikerInnen
unterschiedliches Handwerkszeug im Gepäck.

Moreno hat in Amerika in einer eigenen Klinik seine Rollenspielmethode verfeinert. In späteren Jahren kam es -  mit Ursprung in Frankreich - zu ersten Annäherungen psychoanalytischer und psychodramatischer Therapieansätzen. Ihre ersten Diskurse verfolgte Moreno noch selbst mit; sie wird bis heute von seinen SchülerInnen mit unterschiedlichen Gewichten weitergetrieben.


MORENO – FREUD – Kontroverse ließe sich - ihre theoretischen Aussagen wiedergebend - auch so darstellen.


Moreno – von vielen Psychodramatikern oft zitiert - sagt:
„Am Anfang war die Tat.“

Freud könnte antworten:
„Gewiss, zu allem Anfang war die Tat! Das Wort kam später. Es war unter manchen Verhältnissen ein
kultureller Fortschritt, wenn sich die Tat zum Wort ermäßigte. Aber das Wort war doch ursprünglich ein
Zauber, ein magischer Akt, und es hat noch viel von seiner ursprünglichen Kraft bewahrt.“ und er
führt beispielhaft an: Worte können unsagbar wohltun und fürchterliche Verletzungen zufügen.

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Dr. Ilse Wildling

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